Das am 5. Juni 2022 über fast ganz Österreich gezogene Sturmtief „Maya“ löste auch bei uns um 19:16 Uhr eine Alarmierung zu einem Sturmschaden aus. Ein zwölf Meter hoher Sendemast, der am Dach eines Hauses montiert ist, drohte infolge des heftigen Sturms zu knicken und herunterzustürzen. Wir sperrten vorerst die vorbeiführende Straße und warteten bis die Gewitterzelle weggezogen war, um sicher mit dem Kran arbeiten zu können. Im Anschluss konnten wir mit Hilfe des Arbeitskorbes unseres Rüstfahrzeuges am Mast Sicherungsseile anbringen, die wir auf zwei von uns am Nachbargrundstück aufgestellte IBC-Regenwassertanks mit je 1.000 Liter abspannten.

Neben ein paar abgebrochener Äste und umgestürzter Verkehrsschilder wartete noch eine Garage, bei der aufgrund einer Verstopfung des Abwassersystems Wasser eingedrungen war. Wir schützten das Garagentor mit Sandsäcken, um weiteren Schaden zu vermeiden. Parallel versuchten wir die Verstopfung zu beseitigen.

Schließlich konnten dann gegen 23 Uhr die letzten Kameraden wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

 

 

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